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Brandgefahr zur Adventzeit

In der letztjährigen Vorweihnachtszeit gab es im Umgang mit Adventskränzen und Gestecken in Vorarlberg nur drei Brände, die einen Feuerwehreinsatz auslösten. Leider hat sich ein Kind schwere Verbrennungen zugezogen, nachdem der Ärmel des Pullovers von der brennenden Kerze des Adventskranzes entzündet wurde. Die Gefahr durch Kerzen und ähnliche Leuchtmittel in der Adventszeit darf also nicht unterschätzt werden. Entsprechend den Erhebungen der Brandverhütungsstelle entstehen zudem jährlich etwa 15 Schadensfälle, die zwar von Privatpersonen noch erfolgreich gelöscht werden, dennoch aber zu Schadensleistungen der Feuerversicherer führen. Einfache Ratschläge können dazu beitragen, der weihnachtlichen Brandgefahr vorzubeugen:

  • Adventskränze und Gestecke nur auf unbrennbare Unterlagen, zweckmäßigerweise solche aus Glas, Porzellan oder Metall stellen; abgebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen
  • Kerzen auf Kränzen und Gestecken in stabilen und sicheren Kerzenhalterungen befestigen und darauf achten, dass die Kerzen nicht zu nah an Zweige, Papierschmuck oder Strohsterne gelangen; auf ausgetrockneten Adventskränzen oder Gestecken sollten Kerzen nicht mehr angezündet werden
  • Adventskränze und Gestecke mit brennenden Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen und besonderes Augenmerk auf Kleinkinder und Haustiere legen; Streichhölzer und Feuerzeuge an für Kinder unzugänglichen Orten aufbewahren
  • Als gefahrlose Alternative bieten sich Kerzen und Teelichter in LED-Technik an