Video Brandgefahren Küche

Brandgefährliche Heizperiode

 

    Laut letztjähriger Schadenstatistik der Brandverhütungsstelle entstanden durch Feuerungsanlagen in Vorarlberg immerhin 29 Brände, die einen Feuerwehreinsatz auslösten. Außerdem sorgten herausfallende Glut und ungeeignete Aschenaufbewahrung für sieben und Rauch- und Abgasfänge für sechs Brandereignisse. Von den 56 erfassten Rauchfangbränden blieben 51 auf das Kamininnere beschränkt und führten zu keinem Gebäudeschaden. Mit Beginn der Heizperiode steigt auch heuer wieder das Brandrisiko, das durch die neuen Trends beim Heizen wie den Ethanol-Öfen sogar noch verstärkt wird. Durch Beachten einfacher Sicherheitsregeln kann der Brandgefahr wirkungsvoll begegnet werden:

    • Elektrische Heizgeräte niemals in die Nähe von brennbaren Materialien stellen, keinesfalls Kleidungsstücke auf Heizlüftern oder Heizstrahlern ablegen
    • Elektrische Heizdecken niemals geknickt oder gefaltet, sondern nur im ausgebreiteten Zustand verwenden
    • Den Heizraum, die Umgebung der Rauchfänge sowie den Öllagerraum von brennbaren Lagergütern entrümpeln
    • Sicherheitsabstände von Feuerstätten und deren Verbindungsstücke gegenüber brennbaren Bauteilen kontrollieren
    • Asche stets in unbrennbaren Behältern mit Deckeln aufbewahren und keinesfalls auf Holzstiegen oder brennbare Fußböden abstellen
    • Beim Befüllen der Ethanol-Öfen die Bedienungsanleitung beachten und die Brennflüssigkeit für Kinder unzugänglich aufbewahren