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Achtung vor ausgetrockneten Adventskränzen

 

    Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden Adventskränze und Gestecke. Die Zweige trocknen in den beheizten Räumen rasch aus und werden dadurch leicht entzündbar. Andererseits brennen die Kerzen nach und nach ab und kommen damit den Zweigen immer näher. Wenn man bedenkt, dass Kerzenflammen im Abstand von zehn Zentimetern noch etwa 300 Grad heiß sind, kann aus sanftem Kerzenlicht schnell ein loderndes Feuer werden. Diese Temperatur ist nämlich hoch genug, ausgetrocknete Zweige, aber auch Papier oder Vorhänge in Brand zu setzen. Diese einfachen Maßnahmen können helfen, die vorweihnachtliche Brandgefahr zu minimieren.

    • Adventskränze und Gestecke nur auf unbrennbaren Unterlagen stellen; abgebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen.
    • Kerzen auf Kränzen und Gestecken in stabilen und sicheren Halterungen befestigen und darauf achten, dass die Kerzen nicht zu nahe an Zweige, Papierschmuck oder Bänder gelangen; auf ausgetrockneten Adventskränzen oder Gestecken sollten Kerzen nicht mehr angezündet werden.
    • Adventskränze und Gestecke mit brennenden Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen und besonderes Augenmerk auf Kleinkinder und Haustiere legen; Streichhölzer und Feuerzeuge an für Kinder unzugänglichen Orten aufbewahren; Kinder über die Gefahren aufklären.
    • Bei Teelichtern beobachten, ob der Docht in der Mitte und nicht an der dünnwandigen Aluminiumhülle abbrennt.
    • Für alle Fälle die Notrufnummer 122 der Feuerwehr sowie den Standort des Feuerlöschers merken.

     

    Im Übrigen wird dringend die Montage von Rauchwarnmeldern empfohlen, die gerade in der Adventszeit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bewohner leisten.