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Brandgefährliche Heizperiode

 

    Mit Beginn der Heizperiode warnt die Brandverhütungsstelle Vorarlberg vor dem nicht zu unterschätzenden Brandrisiko, das insbesondere durch den Einsatz von Feststofffeuerungen und der unterschätzten Gefahr der Aschenentsorgung hervorgerufen wird. Im letzten Jahr ereigneten sich 13 Brände im Zusammenhang mit Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe und 8 Brandereignisse durch herausfallende Glut oder falsche Aschenaufbewahrung. Im langjährigen Durchschnitt blieben von den 61 erfassten Rauchfangbränden 58 auf das Kamininnere beschränkt und führten zu keinem Gebäudeschaden.Mit Beginn der Heizperiode steigt auch heuer wieder das Brandrisiko, das durch die neuen Trends beim Heizen wie den Ethanol-Öfen sogar noch verstärkt wird. Durch Beachten einfacher Sicherheitsregeln kann der Brandgefahr wirkungsvoll begegnet werden:

    • Elektrische Heizgeräte niemals in die Nähe von brennbaren Materialien stellen, keinesfalls Kleidungsstücke auf Heizlüftern oder Heizstrahlern ablegen
    • Elektrische Heizdecken niemals geknickt oder gefaltet, sondern nur im ausgebreiteten Zustand verwenden
    • Den Heizraum, die Umgebung der Rauchfänge sowie den Öllagerraum von brennbaren Lagergütern entrümpeln
    • Sicherheitsabstände von Feuerstätten und deren Verbindungsstücke gegenüber brennbaren Bauteilen kontrollieren
    • Asche stets in unbrennbaren Behältern mit Deckeln aufbewahren und keinesfalls auf Holzstiegen oder brennbare Fußböden abstellen
    • Beim Befüllen der Ethanol-Öfen die Bedienungsanleitung beachten und die Brennflüssigkeit für Kinder unzugänglich aufbewahren