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Vorarlberger Brandgeschehen 2018

 

    Im vergangenen Jahr sind erstmals seit dem Jahr 2010 keine Todesopfer zu beklagen. Dennoch erleiden 36 Personen – hauptsächlich bei Bränden in Wohngebäuden – unterschiedlich schwere Verletzungen, die zu 82 % auf Rauchgasvergiftungen und zu 18 % auf Verbrennungen zurückzuführen sind.

    Im zehnjährigen Durchschnitt sind in Vorarlberg bei Bränden innerhalb von Gebäuden nur 1,4 Tote zu beklagen. Im österreichischen und westeuropäischen Langzeitvergleich bedeuten 0,6 Brandopfer je 100.000 Einwohner ein sehr geringes Todesfallrisiko. Dies dürfte insbesondere auch auf die Montage von Rauchwarnmeldern in Wohnbereichen zurückzuführen sein. So wurden im Berichtsjahr entsprechend der Feuerwehreinsatzstatistik 15 Fälle bekannt, bei denen Personen frühzeitig in ihren Wohnungen alarmiert wurden.

    Die Zahl der Gebäudebrände, bei denen ein Feuerwehreinsatz notwendig war, ist gegenüber dem Vorjahr von 329 auf 299 gesunken. Dennoch kam es zu insgesamt 14 Großbänden mit Schadenshöhen von jeweils über 200.000 Euro. Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt mit einer Schadenshöhe von ca. 19 Millionen Euro betrug die Brandschadenssumme 34,8 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf den Großbrand eines Gewerbebetriebes zurückzuführen, der mit einer Schadenssumme von ca. 23 Millionen Euro den größten Einzelschaden seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen der Brandverhütungsstelle Vorarlberg darstellt.